Die neue K-Frage

Imageberaterin Sabine Schwind von Egelstein gibt einen Einblick in die Wirkung der Kandidaten Laschet, Scholz oder Baerbock.

Wer wird Kanzler in der neuen Regierung? Was erwartet uns wohl mit welcher Persönlichkeit?

 

Armin Laschet startet mit einer großen Bürde ins Rennen: Die wenigsten wollen ihn so richtig. Sein Image ist ein absolutes „weiter so“, wie wir es jetzt 16 Jahre lang hatten. Und obwohl natürlich nicht alles schlecht war, liegt eine große, auch coronabedingte und weltpolitische Verdrossenheit über dem Land. Ein Kandidat, der sicher, ebenso wie Merkel, gut vermitteln kann und ausgleichend wirkt, hat nicht sehr viel Charme, wenn es in dieser Zeit um Wählerstimmen geht. „Solide“, „bodenständig“ und „teamorientiert“ sind seine typbedingten Charaktereigenschaften in der Fremdwirkung.

Als Typ „Carissima“ der "Impressionality Typologie für eine beeindruckende Persönlichkeit“ ist er eher kein Macher, sondern steht für Kompromissfähigkeit, Moderation zwischen unterschiedlichen Interessen und unaufgeregte Vermittlung. Sicher Vorteile als Kanzler, wenn die Regierungsfraktion sehr bunt wird.

 

Olaf Scholz geht ohnehin als Außenseiter ins Rennen. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er als erfahrener Politiker diese Rolle übernimmt, bei der durch die schon lang anhaltende Talfahrt der Partei wahrscheinlich kein Blumentopf zu gewinnen ist. Dies ist sicher auch durch die typologisch bedingte positive Grundeinstellung seiner Persönlichkeit zu erklären.

Als Typ „Siena“ der Impressionality Typologie vereint er eine lebensfrohe Grundhaltung und ein Harmoniebestreben mit Ausdauer und Gelassenheit. Leider hat er sich mit den Jahrzehnten die lebendige, frische Ausstrahlung so sehr staatsmännisch abtrainiert, dass jetzt nur noch die ruhige Besonnenheit des „Scholzomats“ zu sehen ist. Die frische Fröhlichkeit lässt er nur ganz selten „schlumpfig“ durchblitzen, was eine leicht verkrampfte Wirkung hervorruft. Das wird nicht reichen, um Wählerherzen höher schlagen zu lassen.

 

Annalena Baerbock ist der frische Wind in diesem Rennen. Ohne bisheriges Regierungsamt, aber mit jeder Menge politischer Erfahrung und langjährigem Engagement belebt sie den Wahlkampf und macht die K-Frage spannend. Die Grünen erleben seit einigen Jahren durch die prekäre Klimalage des Planeten, den beliebten grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und unter dem Führungsduo Baerbock / Habeck einen andauernden Aufschwung. Eine Vizekanzlerschaft der Grünen ist nahezu greifbar, eine Grüne Kanzlerin Baerbock durchaus im Bereich des Möglichen. 

Als „Rivolta“ Typ der Impressionality Typologie steht sie für Temperament gepaart mit Souveränität. Pragmatisch veranlagt und mit beiden Beinen im Leben stehend verkörpert sie den Wunsch von vielen nach Erneuerung in der Politik mit mehr Realitätssinn, den Bürger den etablierten Politikern immer mehr absprechen. Baerbock macht bei Ihren öffentlichen Aufritten eine informierte, gute Figur. Die Routine in der Position wird ihre natürliche Selbstsicherheit noch sichtbarer machen. 

 

Warum sollte es nicht die frische Kanzlerin Annalena Baerbock geben mit dem regierungserfahrenen Vizekanzler Laschet oder Scholz. 

Dafür stehe ich

Die eigene Persönlichkeit zum Wunschbild entwickeln und zielgerichtet verbal und nonverbal kommunizieren: Das passende Erscheinungsbild, das optimale Auftreten auf internationalem Parkett und die überzeugende positive, vitale Ausstrahlung. Außerdem vermittele ich den Mitarbeitern eines Unternehmens das Umsetzen der Unternehmensleitlinien als Botschafter der Firmenkultur.

Da arbeite ich

Vorträge, Seminare und Beratungen sind weltweit auf Deutsch und Englisch buchbar. Einzelcoachings werden nach einem persönlichen Treffen via Telefon oder Video ortsungebunden durchgeführt.

Kontakt Adresse

Schwind von Egelstein Imagedesign
Halbreiterstr. 12
81479 München
+49 (0)89 74996755
E-Mail Formular 

Impressum Datenschutzerklärung